Sony hat seine Umsatz- und Gewinnprognosen für das Gesamtjahr nach einer starken Leistung im Gaming-Sektor im Dezemberquartal angehoben. Der japanische Technologieriese erwartet nun für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 13,2 Billionen Yen (85,6 Milliarden Dollar), was einer Steigerung von 4 % gegenüber seiner früheren Prognose im November entspricht. Darüber hinaus hat das Unternehmen seine jährliche Betriebsgewinnprognose um 2 % nach oben korrigiert und prognostiziert nun 1,34 Billionen Yen (8,7 Milliarden Dollar).

Die überarbeitete Prognose folgt auf Sonys besser als erwartete Leistung im dritten Geschäftsquartal. Der Umsatz für diesen Zeitraum erreichte 4,41 Billionen Yen (28,6 Milliarden US-Dollar) und übertraf damit die Analystenschätzungen von 3,77 Billionen Yen und bedeutete eine Steigerung von 18 % gegenüber dem Vorjahr. Auch das Betriebsergebnis übertraf die Erwartungen und stieg auf 469,3 Milliarden Yen, verglichen mit den prognostizierten 404,21 Milliarden Yen. Die Ergebnisse waren größtenteils auf die robusten Umsätze in Sonys Gaming- und Netzwerkdienstleistungssparte zurückzuführen.
Die Umsätze im Gaming-Segment stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 16 % und erreichten insgesamt 237,9 Milliarden Yen, was auf die höhere Nachfrage sowohl nach PlayStation 5-Konsolen als auch nach Spieletiteln von Drittanbietern, einschließlich Zusatzinhalten, zurückzuführen ist. Sony meldete, dass im Dezemberquartal 9,5 Millionen Einheiten der PlayStation 5 verkauft wurden, gegenüber 8,2 Millionen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit beläuft sich der Gesamtabsatz der PS5 seit ihrer Markteinführung im November 2020 auf 74,9 Millionen Einheiten.
Das Dezemberquartal, das auch die Weihnachtseinkaufssaison umfasst, ist für Unternehmen der Unterhaltungselektronik eine entscheidende Zeit, da die Nachfrage nach Spielkonsolen und Zubehör erhöht ist. Sonys starke Leistung in dieser Saison steht im Gegensatz zum zweiten Geschäftsquartal, als die PlayStation-5-Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um 22 % auf 3,8 Millionen Einheiten zurückgingen. Neben den Hardwareverkäufen hat Sony auch von einem verstärkten Engagement in seinem Gaming-Ökosystem profitiert.
Das Unternehmen stellte letztes Jahr die PlayStation 5 Pro vor, eine verbesserte Version seiner Flaggschiff-Konsole, und stärkte damit seine Position auf dem Markt weiter. Unterdessen verzeichnete Konkurrent Nintendo ein schwächeres als erwartetes drittes Geschäftsquartal, was das Unternehmen dazu veranlasste, seine Prognose für den Verkauf der Switch-Konsole zu senken. Nintendo deutete kürzlich einen Nachfolger der Switch an, der „Switch 2“ genannt werden soll, Einzelheiten zu Preis und Veröffentlichungsdatum wurden jedoch nicht bekannt gegeben.
Das Unternehmen plant, am 2. April weitere Informationen bereitzustellen. Sonys Gaming-Sparte ist weiterhin ein wichtiger Umsatztreiber, da das Unternehmen weiterhin von der Nachfrage nach leistungsstarken Spielekonsolen und digitalen Inhalten profitiert. Mit der starken Dynamik im Weihnachtsquartal bleibt Sonys Ausblick für das Geschäftsjahr positiv, gestützt durch anhaltendes Umsatzwachstum bei der PlayStation 5 und steigende Softwareumsätze. – Von MENA Newswire News Desk.
